Schlusswort eines nicht genannten Teilnehmers

Juni 28, 2011 – 8:31 pm

Stellvertretend für alle weiteren hier das Schlusswort von ZENSURIERT:

“Gentlemen,

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen: Hervorragende Arbeit des OK, ganz grosses Tennis der Teilnehmer.

Die Challenge-Spontanverlängerung der Dudes nach Istanbul zeigt eben doch auch eindrücklich auf, dass Team Deutschland den Spirit der Challenge tief verinnerlicht hat. Nüchtern betrachtet kann man es allerdings auch einfach eine bescheuerte Idee nennen. Ok, vielleicht nicht ganz so blöd, wie sich nach zwei Stunden Pristina-Umkreisung dann noch auf einem serbischen Minenfeld wiederzufinden…

Ein würdiger Abschluss der Balkan-Partyreihe war natürlich auch der Moment, als die bulgarische SWAT-Einheit die Bar gestürmt hat, in welche wir von ZENSURIERT geschleppt wurden. Leider hat es dann doch nicht ganz zu einer Verhaftung eines Rallyistas infolge illegalen Grenzübertritts oder überhöhter Geschwindigkeit gereicht, da man offenbar hinter weniger schwerwiegenden Delikten wie Prostitution und Steuerhinterziehung her war. Dafür sollen drei bekannte Gesichter in einem exotischen ZENSURIERT gesichtet worden sein, indem ein Table dance so viel kostete wie ein Bier. Der Entscheid, drei Bier und null Tänze zu ordern mutet retrospektiv dann aber doch etwas skurril und nicht wirklich dem Geiste der Challenge entsprechend an.

Wünsche eine erholsame Detox-Phase und bis bald. Over and out.”

Prishtina–Sofia

Juni 25, 2011 – 5:53 pm

Das Hotel Prishtina in Prishtina ist eher von der angeratzten Sorte. Das Zimmer von Team Mafia Uno miefte so dermassen, dass ein anderes her musste. In Oliver Mugglis Zimmer lösten sich die Plättli gleich reihenweise von der Badezimmerwand und Gerüchte besagten, ein anderes Team hätte noch Polizeiabschrankband an der Türe gehabt, weil kürzlich eine Blutrache ausgeführt wurde. Aber weshalb immer so schlimme Sachen denken, vielleicht war es ja auch nur ein Organdiebstahl am (noch) lebendigen Leib.

Tja, der Rest ist schnell erzählt. Als alle Teams dann in Prishtina das Auto aus der Tiefgarage, die slightly an einen Folterkeller der UCK erinnerte, holten, war die Zeit auch eher schon fortgeschritten.

Über die wüste Freitagabendparty hüllen wir einen blumigen Vorhang des Schweigens.

Die ‘grün Kart’ sorgt an der Grenze immer ein wenig für Diskussionen. Weil sie entweder nicht grün war oder sonst irgendwelche Issues vorlagen– siehe auch den ‘Funkverkehr’ im anderen Posting. Im Falle von Team Mafia Uno half ein nachdrückliches Insistieren von Don Philippo, dass diese Karte sehr wohl grün sei und auch das Original sei. Der Zöllner murrte dann ein wenig, warf einen Blick auf die lange Warteschlange und winkte ab.

Die Sieger 2011: The Dudes of Hazzard

Juni 25, 2011 – 5:38 pm

Da Master of the Challenge, Oliver Muggli, sich heute Samstag wegen eines sozialen Anlasses bereits heimwärts verabschieden musste, stand die Siegererkürung am Freitag abend an.

Nach ein paar weiteren Infos zur Autovertickung und der Planung des Samstagabend-Bash, verkündeten Oliver und seine verbleibenden Vasallen, Robert und Sandro, die diesjährigen Rangplätze:

Auf den dritten Rang kam Nordkorea mit den Kim Jong Ils oder den Kims Jong Il oder den Kim Jongs Il – sie hatten sich die Meriten vor allem mit dem Startpimping ihres Autos und von sich selbst geholt. Grosse Klasse und in einer bisher noch nicht angetroffenen Qualität.

Auf den zweiten Rang kamen die Plüss Brothers aka Blues Brothers. Auch Sie hatten sich durch das sensationelle Gesamtkonzept hervorgetan und konnten zusätzlich noch damit Punkten, dass sie das Verkleidungskonzept bis zum Schluss und buchstäblich in jeder Lebenslage aufrecht gehalten haben. Man hat sie ja dann auch um die Ecke schon gerochen.

Auf den ersten Rang kamen The Dudes of Hazzard, weil sowohl das Auto (besprayt vom Frankfurter Graffitikünstler Bomber), die soziale völkerverbindende Interaktion sowie last but not least die Verkörperung des Challenge-Geistes in dem Sinne, dass the Dudes sich selbst auch Challenges auferlegt hatten, wo eigentlich keine waren. Dass dabei das Gesamtkonzept nicht immer ganz so verständlich und plakativ wie bei den Blues Brothers war, hat the Dudes dann aber dennoch nicht von Platz 1 verdrängen können, wenn auch die Entscheidung sicherlich knapp war.

Wie immer wird die Bewertung aber ganz klar nicht offen gelegt, weil da ja auch ein bisschen Einschätzung und Ermessenspielraum drin ist. Wenn die Kriterien offengelegt würden, entstünde Wettbewerb und vielleicht auch noch mehr Polemik um die Einzelbewertung. Die Veranstaltung soll kein Wettbewerb sein, sondern ein Challenge mit Charity Nutzen und so soll es bleiben.

 IMG_0150

Twitter und Live Ticker aus den Cockpits

Juni 25, 2011 – 5:22 pm

Hier der zweite Teil des geschriebenen Funkverkehrs:

Blaubrüder im anflug. Brother herbi noch im jetski temporausch. Die jugos haben uns im hotelparking den booze geklaut. Incar-apero fällt deshalb erstmals aus. Stimmung deshalb ebenfalls (temporär) auf dem tiefpunkt.

Bluesbrother to Hit the road at 12. Haben die Info dass direkte Straße nach Albanien (shkoder) gesperrt sei. Kann dass jemand bestätigen?

Dudes mit olli convoi seit 1030 Uhr. Haben gleich info bekommen. Sind durch diesen langen tunnel im westen gefahren und kaempfen uns nun zur autobahn durch. Gute fahrt!

Autobahn??? Nach dem gestrigen Bail-Out hat sich das Dustbuster Racing Team natuerlich nicht irritieren lassen durch Eunuchen-Meldungen bezueglich Strassensperrungen. Sind irgendwo bei der albanischen Grenze auf einer Nebenstrasse, die knapp fuer eineinhalb Autos reicht, auf der sich aber primaer 40-Tonner im Gegenverkehr duellieren. Es bleibt spannend.

Gerade grenze albanien. Jungs bisschen unentspannt.olli verhandelt…

Grenzuebertritt smooth. Das erste Laecheln eines Grenzbeamten, kurzer Sprachkurs inklusive. Nicht asphaltierte Strasse, Schlagloecher immensen Ausmasses, teilweise ueberschwemmt (bei 36 Grad!). When the going gets tough, only the tough get going. Welcome to Albania.
Gruesse an alle, die die Muschi-Route der Kueste entlang gewaehlt haben. Schwach, Ladies.

Gruss aus der Garage Jasimovic in Podgorica…! Pimp my ride fuer 10 Euro plus 5 Euro Tipp… see pic attached…

Man down, man down!!! Olli hat gerade seinen a4 wegen blockierten rades an einen albanischen pizzabaecker verkauft. Fuer 10 bier. Sauberer deal!

Freundliche Polizisten 10km vor der Grenze. Haben uns angehalten für einen Balkan-Schnupf und uns dann den Weg gezeigt. Steinböcke mit runtergelassener Hose am Polizei-Posten zurückgelassen. Sorry mates

wir sitzen gemuetlich am ohrid see und essen mazedonische spezialitaeten bei einem kuehlen bier. Danach gehen wir schwimmen, see photo attached

IMAG0227

Dudes mit nordkorea im convoi ueber einen geschotterten hoehenpass. Gerade wieder auspuffteile verloren. Sieht so aus, als wuerden wir ueber eine gruene grenze kommen..to be continued…

Herrlich! Die dudes haben Shagga als schlechtesten navigator der rally eben abgeloest. Wir sind nun gute 2 stunden unterwegs und eben stand auf einem Schild ‘Pristhina 11 km’!!!
Wenn wir weiterhin so erfolgreich nach Sofia navigieren sehen wir uns leider vor euer aller Abreise nicht mehr. Also guten Rueckflug und bis naechstes Jahr. Unser Ziel ist es Anfang naechster Woche in Sofia zu sein.

Pluess Bros: Falls ihr Team Germany irgendwo in der serbischen Pampas komplett orientierungslos auffindet, nehmt sie doch ins Schlepptau. Da scheint einiges an Verwirrung zu herrschen, wenn man zwei Stunden lang mehr oder weniger im Kreis um Pristina faehrt. War wohl doch etwas viel Sonne in den letzten Tagen fuer die Jungs…

Und immer dran denken: "106 miles to Sofia, full tank of gas, half a pack of cigarettes, it’s dark and we’re wearing sunglasses. Hit it!"

…Irgendwie ist alle auf diese gruene scheiss karte fixiert….egal…nachdem er sagte "50 euro versicherung…und unser ford 2.5 liter hat"…..also 50 mal 2.5….hat Michael die verhandlung in eine andere bahn gefuehrt…5 euro in die kaffeekasse….

Haben skopje besucht und ein schild "Athen" gesehen….ehrlich gesagt wir sind grad etwas in versuchung gekommen….aber wir wollen lieber mit euch heute abfeiern :)

Oder ihr machts wie das Dustbuster Racing Team und habt zwar eine gruene Versicherungskarte, die ist aber auf einen Herrn Fankhauser mit einer Aargauer Nummer ausgestellt. Hat bis jetzt noch keiner gerafft.

Ford Probe, was war bei euch los? Standet ja auch ‘ne ziemliche Weile bei den Voegeln vom Mazedonen-Zoll rum…

Warnung: Einreise nach Macedonia nur mit gruener Versicherungskarte oder gegen EUR 50 fuer Mac-Insurance plus EUR 5 Schmiergeld…

Wir empfehlen die Bergroute ueber Serbien fuer alle die sich der versteckten Kurtaxe entziehen wollen

Respekt. Ist das der Grenzuebergang, den ihr gestern bei der Einreise genannt habt, um dem Deposit zu entgehen oder schlicht ein Schuss ins Blaue?

Besten Dank auch an Dan the Man, der die illustre Fruehstuecksrunde unter den strengen Blicken der Partei-Fruehstuecksobservatorin mit detaillierten Anekdoten in Sachen fehlende Wasserversorgung der Toilette waehrend der Nacht in Zusammenhang mit seinen Darmentleerungsaktivitaeten beglueckt hat. Schoene Momente, an die wir sicherlich noch lange zurueckdenken werden.

Loebliche Erwaehnung sollen auch die volltrunkenen Bemuehungen von Marcel und Jorge finden, die um 0400 in der uebelsten Tiefgarage ever der lokalen Unterwelt noch unsere Karren verticken wollten. Insbesondere Jorge schien sich durch seine wenig erfolgreichen Sales Pitches bei den zwei Trullas am Stehtisch im Duplex (Aufbietung der Security etc.) nicht beirren zu lassen.

Haben uns heute ausnahmsweise fuer die Maedchenroute ueber Skopje entschieden, da der Fahrer des Dustbuster Racing Teams noch den Laenderpunkt fuer Mazedonien benoetigt. Fahren somit gen Sueden und versuchen, wieder DRS 3 reinzukriegen, welcher von der Basis des Schweizer KFOR-Detachements hier ausgestrahlt wird, um wie gestern so fern der Heimat heimatlichen Klaengen lauschen zu koennen.

Good morning, Pristina! Obschon auf den Muezzin wake up call um 0400 hierzulande offenbar verzichtet wird (nicht, dass wir zu der Zeit schon im Bett gewesen waeren), gestaltet sich die Umsetzung einer gesegneten Nachtruhe sehr schwierig. Wird jemand schlau aus dem hiesigen Vorhangkonzept? Die Fetzen bedecken nicht mal die Haelfte der Fensterflaeche! Zudem stuermte vor 5 Minuten die Putzequipe ohne Vorwarnung das Zimmer. Zogen sich allerdings ziemlich speditiv zurueck, als die Damen den nur sehr spaerlich bekleideten und gaenzlich unbedeckten Rallye-Mitstreiter Jorge im Bett erspaehten, der aus irgendwelchen Gruenden pennen kann wie ein Stein. 5 Sterne Service a la The Grand Hotel Pristina halt! Eine wahre Perle, muss glaub ich mal ein Empfehlungsschreiben an das Conde Nast Traveller Awards Kommittee aufsetzen.

Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Fruehstuecksbuffet gesammelt (gibts ueberhaupt eins)?

Stalin haette es nicht spektakulaerer gestalten koennen, inklusiv Aufpasserin die die Lage aber sowas unter kontrolle hat. Sprachkentnisse nicht vorhanden aber zettel und stift hat sie im griff.

Einlaufen der crew ist spaerlich aber an der saftbar tauen dann die meisten auf.

Fotoapparat nicht vergessen. Motive im ueberfluss (batik decke!)

Ja das mit den kriegen ist so eine sache. Mit den dukes zu feiern ist lustig, ihnen auf dem weg nach sofia zu folgen ist eher eine geduldsprobe. Spontan mit ihnen in den blitzkrieg zu ziehen waere daher wohl unverschaemt dumm von uns. Ausserdem startet nordkorea seine kriege selbst und entscheidet auch ueber das wann!

Zu den Klaengen von AC/DCs "Highway to Hell" ueber Radio Sofia auf die Stadtautobahn eingebogen. Dustbuster Racing Team meldet Vollzug und somit erfolgreicher Abschluss der Challenge 500, 2011er Edition. Gesamtbetrag Bussen und Bakschisch: 0 Gentlemen, was an honour and pleasure to ride with you! Wam, bam, thank you, Ma’am!”

Kinderheimbesuch und die Fahrt nach Prishtina

Juni 24, 2011 – 7:19 pm

Am Donnerstag Abend gingen wir in Tirana im Restaurant Xheko extrem fein Outdoor essen und sprengten beinahe einen Initiationsritus von albanischen Jungfrauen: Sie tanzten eine Standardformation in einem abgetrennten Raum. Ein paar Jungs machten die Tanzbewegungen nach, was einen Vater auf den Plan rief und dazu brachte, unmissverständlich mittels Handbewegungen klar zu machen, dass die Halsschlagader fällig wird. Da verstehen die Leute wenig Spass. Eigentlich aber generell und nicht nur zu diesem Thema.

K vom anderen Team mit Alfa hat dann noch einem Polizist eine Stop-Kelle für einen namhaften Betrag abgeschwatzt und damit rumgeprahlt und gewedelt. Mit dem Resultat, dass er nicht mehr ins Lokal kam. Team Alfa hat nun schon beinahe eine volle Polizeiausrüstung mit Blaulicht, Stopp-Kelle und Megaphon beisammen.

Am darauffolgenden Tag, also heute, gingen wir das Kinderheim Eden besuchen. Es handelt sich dabei um eine Strukturstätte der Caritas, welche den Kindern der sehr armen Familien rundherum ärztliche Versorgung, Essen und psychologische Unterstützung bietet. Gemäss der Kinderheimleiterin stellten wir die mit Abstand grösste Delegation an Besuchern bislang.

Danach ab in Richtung kosovarische Grenze. Zuerst waren wir geneigt, die etwas anspruchsvollere Strecke zu nehmen, hatten uns dann aber ein wenig verfilzt. Daraufhin entschieden wir uns dann doch für die sicherere Variante, die nach europäischen Massstäben doch auch noch immer ein Challenge ist.

An der kosovarischen Grenze hiess es dann noch Versicherungspapier lösen. Bei dieser Gelegenheit trafen wir noch The Dudes of Hazzard, die Freunde aus Frankfurt. Sie waren vor uns schon da und auch als wir wieder gingen. Einer von ihnen hatte nämlich die gloriose Idee, den Chef des Grenzpostens zu fotografieren. Wie schon gesagt: Sie leben den Geist des Challenges, indem sie auch einen daraus machen wo keiner ist.

Wir gingen dann kurz nach der Grenze noch ein paar Cevapcici verspeisen. The Dudes tauchten aber nicht mehr auf und sind bis dato verschollen. Naja, wird ja wohl schon zu lösen sein.

IMG_0149IMG_0147
Dudes of the Hazzard – man beachte die  Äuglein des Barontierleins

IMG_0145
Kinderheimbesuch: Immer eine Action …

Flash: Gesammelter Mailverkehr einiger Teams

Juni 23, 2011 – 3:07 pm

Hier mal als Einschub der gesammelte Mailverkehr von ein paar Teams und ohne Namen zu nennen. Aiaiai:

“Haben soeben Budva verlassen, wohlgemerkt unter Traenen von Seiten des weiblichen Barpersonals. Noch ‘nen Montenegriner getroffen, der in Zuerich als Mediziner arbeitet und der uns den wertvollen Tipp zugesteckt hat, dass wir besser Porsche fahren wuerden, da einem dann "die Weiber auf die Haube springen". Wir nehmen den Hinweis zur Kenntnis.

Wenn ihr vor einem Gebaeude seid, das aussieht wie ein Tierversuchslabor, dann seid ihr angekommen…

Wir haben offenbar keine Einreisestempel fuer Bosnien und haben fuer die Zoellner somit eigentlich gar nicht existiert. "Gruen Kart" haben wir brav ausgehaendigt, hat mal wieder keiner gerafft, dass die auf einen anderen Namen und eine andere Autonummer lautet.

Grenzuebertritt ebenfalls erfolgt…uebliche frage nach unserer versicherung …."Wo gruen Karte!?!?" diesmal einfach auf dumm gestellt….jetzt auf der faehre richtung Boudva….shiff ahoi

Ueberschreitung der Grenze auf 1100 Metern ueber Meer am einsamsten Grenzuebergang weit und breit bei misslaunigsten, da wohl strafversetzten Zoellnern.
Dudes of hazard mit sonnencreme und fetten 120 km/h auf A3 richtung Split. Dort dann auf kuestenstrasse.bisher alles easy. Cops verhalten sich ruhig. Over and out.

Blues Brothers mit tempomat 180 richtung slavonski  bis jetzt noch keine Feindberührung. Werden bei slavonski nach Süden abdrehen. Gruz von der speerspitze

Das Dustbuster Racing Team ist im City (shitty?) Hotel abgestiegen, sozusagen dem ersten Haus am Platz. Gleich um die Ecke des Worst Western. Schlage vor, man trifft sich in konspirativer Runde zum Stuetzbier am Fluss? Who’s in?
P.S. Kennt sich jemand mit Motoren aus? Beunruhigende Geraeusche werden bei uns laut, irgendwas beim Generator. US engineering: Gotta love that stuff!

Soeben den kroatischen Grenzuebergang passiert… Liefern uns ein Rennen mit einem R8 mit slowenischen Kennzeichen… Einer von Euch:)? Dovidjenia

Passieren slowenische Landesgrenze und mussten uns von oesterreichischen Mautstellen-Angestellten erzaehlen lassen, dass wir etwas langsam waeren und schon diverse Teams vor uns fuehren. WTF?

Stellen jetzt spontan ein fass slibowitz ins kuehlhaus.Slibo Supply chain fuer kick off abendveranstaltung Ljubljana ist gesichert…freuen uns auf euch! Gute fahrt! P.S.: erste polizeikontrolle haben wir schon hinter uns…
Wir sind mit unserem gepimten Ford auch nach Ljubljana unterwegs….halten uns mit schnupftabak wach :) )) aber endlich hats aufgehoert zu regnen…sind bald an der landesgrenze…haltet uns auch Slibowitz bereit :) ))
Duesen im Kampfverband mit den Pluess Brothers gen Sueden, die Herren haben ebenfalls Best Western gebucht. Fuers Dustbuster Racing Team ist die Hotelsituation noch unklar, wird vor Ort entschieden. Melden uns, wenn auf Platz.

Ausgezeichnet! Bitte due dilligence durchfuehren und feedback ueber verteiler! Dudes gerade mit long drinks in strandbar. Ordentlich. Prost!

Gratulation! Aber die Unterbodenbeleuchtung ist noch dran, oder? Ist ja mit das Wichtigste. Auspuff wird ueberschaetzt.

Dudes of hazard jetzt mit V8 sound da soeben auspuff abgefallen…

Fahren ueber schmale Gebirgsstrassen und duerfen uns ueber 200 weitere Kilometer bis Sarajevo freuen.
"106 miles to Chicago (Sarajevo), full tank of gas, half a pack of cigarettes – it’s dark and we’re wearing sunglasses. Hit it!"

Mordor und Steinbruch hinter uns, Sarajevo ahead. 20km to  go. Let’s get the party started. Blues booze cruise at it’s peak performance. Hit the gas boys

Irgendwo nach der Grenze Team Fondue verloren und jetzt sind uns in Banja Luka auch noch die drei halbseidenen Gestalten in der Mercedes-Tuerkenschleuder abhanden gekommen. Haben dafuer mittlerweile local currency bezogen und begeben uns nun auf Nahrungssuche in Banja Luka, der Perle der bosnischen Pampas.
Ueberstandene Kontrollen durch den Arm des Gesetzes so far: 1

Erster feindkontakt glimpflich überstanden. Dumm stellen wenig sagen nichts bezahlen. Bussenticker immer noch auf zero.”

IMG-20110620-00034
Ein Dude of the Hazzard gewann die 20-EURO-Wette

Sarajevo und weiter Richtung Süden und Meer

Juni 22, 2011 – 10:48 am

Sarajevo ist definitiv eine Reise wert. Die Altstadt ist verwinkelt und hat viele kleine Lädeli – ein bisschen Bazar-Stimmung kommt auf. Mittendurch eine lange Flaniermeile mit Kaffees und Bars. Abends durften wir im feinsten Restaurant namens Kibe mit Blick über ganz Sarajevo exzellent bosnisch speisen.

Danach gingen wir dann noch um die Ecken ziehen, es gab aber keine grösseren Hot spots und das Reisen und vor allem auch das Nebenprogramm zollte bei den meisten Teilnehmern seinen Tribut.

Team Frankfurt mit Chrysler Le Baron Cabrio hat es sich zum Beispiel ziemlich selbst gegeben, indem sie via Split nach Dubrovnik und von da wieder hoch nach Sarajevo fuhren. Sie kamen abends um Mitternacht dann auch noch an – mit offenem Dach. Sie reisen zu Dritt und der Mann auf dem Rückbank hatte eine Fellmütze auf und blaue Lippen. Und alle drei einen Sonnenbrand. Das ist der Spirit: Mach einen Challenge daraus, auch wenn sonst keiner da wäre.

Team Südafrika auf Subaru hat bei einem Zwischenstopp die kurzen Hosen montiert und Garreth, einer der Fahrer, hat sein iPhone auf dem Dach liegen gelassen. Nach der ersten richtigen Kurve hat dies dann den Abflug genommen. Gemerkt haben sie es aber erst eine Stunde später – gut, eine Stunde wieder zurück, nur um es dann mit zerdeppertem Bildschirm wieder zu finden. Futsch, deshalb schnell ein neues kaufen und feststellen, dass es kroatische Grundeinstellung hat. Dann vor Wut mit der Faust so von innen an die Windschutzscheibe prügeln, das die zuerst ein paar Risse bekam, welche dann in ein veritables Loch ausarteten. Kein Witz.

Der Mafia Car macht Elektrozicken: Bremsbelaglampe macht Disco und die Scheibenwischer machen manchmal eine Spontanbewischung. Wohlverstanden ohne Regensensor und auch ohne Regen. Dafür holen die Mafiosi Punkte mit dem kaputten Auspuff und den daraus resultierenden schönen Tönli.

So weit der Gossip, der uns zu Ohren kam. Die Strecke von Sarajevo bis auf Philipps Weingut auf der grossen kroatischen Halbinsel Peljesac führt durch ein Tälchen, entlang an einem Fluss und einem grossen malerischen See, vorbei an Mostar mit der berühmten ehemals umkämpften Brücke bis hinunter an die wunderschöne kroatische Küste.

Nach Ankunft in Orebic hüpften wir ins Wasser und verbrachten einen gemütlichen Abend im Restaurant in Dingac bei Mato direkt an der Küste, juppi …

IMG_0125IMG_0127IMG_0129

Zagreb und der Weg nach Sarajevo (Bosnien)

Juni 20, 2011 – 7:44 pm

Am Checkpoint Zagreb trafen alle Teams gesund und munter ein. Die Plüss (Blues) Brothers ziehen es mit dem Blues Brothers Kostüm richtig durch: Sie haben gar nichts anderes zum Anziehen dabei. Fangen schon ein bisschen an, komisch zu müffelen. Dafür holen sie noch Punkte mit dem von Hand (mit Roller!) angemalten Bluesmobil (Volvo).

Am Abend ging es in ein feines Restaurant am künstlichen See etwas ausserhalb von Zagreb. Die erste balkanesische Schlachtplatte stand auf dem Menü. Ich bekam schon fast einen Gichtschub vom Anschauen.

Nach dem Essen konnte ich den Nach-Hause-gehen-und-schlafen-Reflex unter Kontrolle halten und wir gingen noch in ein Lokal, in welchem Sonntagabend-Tango angesagt war. Leider kann ich aber nicht Tango tanzen und beschränkte mich darauf, argentinisch zu schauen. Brachte aber auch keine Punkte. Vielleicht hätte ich noch eine Rose quer in den Mund nehmen sollen.

Ein Haus weiter dann eine richtige Studentensause. Vielleicht waren es aber auch Coiffeusen und Verkäuferinnen, die haben ja am Montag manchmal auch frei. Auf jeden Fall konnte man da auch gut bis um 4 Uhr morgens in den Montag reinfeiern, was ein paar dann auch getan haben.

Montag Start und ab nach Sarajevo über die kroatisch-bosnische Grenze und vorbei an finster schauenden Grenzbeamten und Polizisten. Meistens Landstrasse und kein schnelles Vorwärtskommen. Schöne Landschaften mit Hügeln und Flüssen, aber auch viele Ruinen. Wir sind gespannt auf Sarajevo und freuen uns schon wie Eichhörnli auf das erste kühle Bierli. Stay tuned ….

In Wien und um Wien herum

Juni 19, 2011 – 5:53 pm

Team Geoff und Sacha auf Jaguar sind dann gestern auf den letzten Drücker und lang nach dem Abendessen auch noch in Wien eingetroffen. Die Raubkatze hatte unerwarterweise Probleme mit der Scheibenbewischung … Sie tat nicht. Mit den Scheibenwischern ist es ja wie mit der Leber: Man weiss nicht, dass man sie braucht, bis man eine neue braucht. Wenn wir schon beim Thema sind: In der Tat haben wir dann in Wien vielleicht ein paar Lebern zum arbeiten angeregt: Wie bereits berichtet, feierte einer seinen Junggesellenabschied oder schön Schweizerdeutsch: Den Polterabend. Tja, wir charterten einen Tisch im Passage – einem der angesagtesten Clubs in Wien – und liessen es krachen. Man munkelt, es habe Leute gegeben, die nicht mehr wussten, wie sie nach Hause kamen. Aber man wird ja den Junggesellenabschied auch gebührend feiern dürfen. Kommt ja in der Regel nicht oft vor. Wir feiern dafür jetzt einfach den Rest dieser Woche nicht mehr. Ehrenwort.

Ja eben dann war ja noch das Grosswild mit dem Scheibenwischerproblem. Auf der Fahrt nach Wien hat es wirklich aber nur geregnet. Und aus eigener Erfahrung weiss der Schreibende, dass man nach ca. 20 Sekunden ohne Scheibenwischer wirklich nichts mehr sieht. Das Raubkatzenteam hat sich dann mit zwei Schnüren beholfen und die Scheibenwischer manuell betätigt. Und man durfte keine Witze darüber reissen, als sie ankamen. Aber wirklich gar keine.

IMG_0105IMG_0104

Sonntag ist Checkpoint Zagreb. Die Polterabendteams und die Teams mit der Routenwahl via Lubljana treffen sich zur ersten Reunion nach dem Start. Und es gibt sicher keine Party.

IMG_0103IMG_0100

Impressionen: Team USA gegen Team Nordkorea …

Startzeremonie und ab geht’s

Juni 19, 2011 – 12:34 pm

Master of the Challenge, Oliver Muggli, eröffnete am Samstag morgen den Challenge und gab die wesentlichsten Informationen zur Strecke, zu Regeln und zu den Teilnehmern.

Am Start waren exotische Teams z. B. aus Nordkorea mit Kim Jong Il im Fond wie auch die Blues Brothers bzw. die Plüss Brothers. Trotz des nasskalten Wetters war die Stimmung in Erwartung der kommenden Tage und Stunden äusserst aufgeräumt … Die Teams treffen sich erst am Sonntag Abend wieder in Zagreb – der Samstag Abend ist traditionell selbstorganisiert. Einige Teams fahren gleich durch, während andere einen Umweg über Wien fahren, um einen Junggesellenabschied auch gebührend zu feiern.

 

 

 

 

 

 

Master Muggli und Alains Geschoss: Startnummer 1, ganz glorios …